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Moneyflow S&P .....

Wann kauft man den S&P?

Auf die Frage wann man den S&P kaufen soll gibt es u.U. ganz banale Antworten. So gibt es einen Unterschied in den Wochentagen, am Wochenanfang fließt eher Geld in den Markt, am Wochenende eher wieder etwas raus. Optimal ist es am Tag X... zur Eröffnung zu kaufen mit relativ engem Stop von X... * ATR(10), wird man ausgestoppt, ist auch die Chance auf eine weitere positive Woche eher schlechter, Ausstieg am Tag X... zum Close. Diese einfache Regel auf 25 Jahre S&P sieht so aus:

(Hypothetisches Ergebniss bei jeweils etwa gleichem Casheinsatz ohne Gebühren)

Das hat jetzt erstmal nur theoretische Bedeutung, da abzüglich von Gebühren, vermutlich nicht viel übrigbleibt und natürlich hat das im Bearmarket nicht funktioniert.........

Und es gibt Unterschiede in den Monaten wie man in der linken Abbildung sieht (X-Achse zeigt die Monate). Es fällt vor allem der Januar als positivster Monat auf, warum darüber kann man nur Vermutungen anstellen, das liegt möglicherweise an Neupositionierungen von Fonds für das beginnende Kalenderjahr. Der September macht seinem schlechten Ruf alle Ehre, im Oktober sieht`s entgegen der allgemeinen Meinung aber wieder recht gut aus.

Der Bias innerhalb der Monatstage:

Auch gibt es Unterschiede in den Monatstagen, unten wird eine 5 Tageszone durch die Monatstage durchgeschoben, am besten schneiden die Signale nach dem ~ 21. eines Monats ab, also etwa in der letzten Woche des jeweiligen Monats (X-Achse zeigt die Monatstage). Dies deckt sich auch mit den Angaben des legendären Larry Williams, der viel nach solchen Pattern tradet. Die letzten Handelstage des Monats sind besonders bullisch. Hier stößt man auch auf den Begriff "Windowdressing", der den Versuch der Fonds beschreibt zum Quartalsende ein möglichst gutes Ergebniss vorweisen zu können, gerade hier wird wohl gerne versucht den Markt noch etwas nach oben zu "ziehen". Auch über den Monatsendeeffekt kann man nur Vermutungen anstellen, ev. müssen hier einfach monatliche Fondszuflüsse (Pensionsfunds !) untergebracht werden

Erweitertes Regelwerk, fast schon ein richtiges Handelssystem:

Jetzt bauen wir mal noch Filter ein, die stark überkaufte Zustände aber auch Bearmarkets vermeiden sollen, außerdem ein Stop von X... mal ATR(10). Kauf X...(close) wenn Datum > X.... des Monats und Indikator X... < 100 sowie Indikator X... =positiv. Schließe an X...(close)

Ein weiterer Filter:

Als nächstes kann man weitere Einschränkungen machen und nur dann handeln wenn andere Faktoren einen steigenden Markt begünstigen. Hier sind die Untersuchungen von Mark Boucher hervorzuheben, der fundamentale und Intermarket-Untersuchungen über 50 Jahre S&P durchführte. Dieselben Zusammenhänge konnte er genauso auch in anderen europäischen und asiatischen Indices nachweisen, auf die Kernaussagen seiner Untersuchungen kommen wir später...

Noch mehr unprofitable Trades werden ausgefiltert wenn X... < als vor X... Tagen ist, also fallende X... vorliegen.

Vorsicht!

Wenn der Wochentag X... im Plus schließt, sieht der Rest der Woche durchwachsen bis schlecht aus. Besser nicht long gehen wenn: Kauf bei Wochentag X... (close > open) im Plus ............Exit am X...(close)

Das eignet sich sogar für eine Shortstrategie:

Schließt der Wochentag X... im Plus, liegt der X... unter seinem X... und liegt ein Abwärtstrend vor (close < close[25]), und ist das Datum < X.... des Monats, dann setze einen Verkaufsstop X... * ATR(10) unter dem X.... Setze einen Initialstop von X... * ATR(10) und schließe die Position am X... zum Close.

Die Equitycurve sieht wie folgt aus...........Welche anderen Faktoren haben den größten Einfluß auf die Performance des S&P?.....Seasonal Patterns..... weiter zu Teil 2

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